Geburtstagstreffen 2026
18. Januar / 11:00 – 13:00
Auf den 18.1.2026 fällt sein 112. Geburtstag. Und in Hamburg Hamm trifft man sich deshalb am Vormittag um 11 Uhr am Haus Rumpffsweg 27. In dem Vorkriegsgebäude, das dort bis 1943 an der Stelle des heutigen Hauses stand: Da wurde Arno Schmidt geboren, am 18. Januar 1914. Als zweites Kind einer 19 Jahre alten Mutter und eines 30 Jahre alten Vaters. Eines Polizeibeamten in Hamburg mit dem weltläufigen Vorleben eines deutschen Wachsoldaten in China. Hier verlief die Kindheit des späteren Autors. Diese Hamburger Zeit, sie endete 1928 mit dem Tod des Vaters. Da zog die junge Witwe mit ihren Kindern weg. Arnos Mutter war 34, Arnos Schwester Luzie war 17 und Arno selbst war 14 ½ Jahre alt.
Der Nachkriegsbau am Ort des Geburtshauses steht direkt am Gehweg. Er ist frei zugänglich. Und seit 1984 ist er gut kenntlich durch eine Tafel am Haus. Sie weist auf den Vorkriegsbau hin. Niemand muss sich irgendwo anmelden. Bitte kommen Sie einfach! Und bringen Sie Ihren „Flachmann“ gern mit, wenn Sie möchten. Oder die Maggiflasche. Auch ich selbst will wieder am Ort sein, am 18.1.2026 um 11 Uhr.
Der Geburtstagstermin Nr. 112 fällt auf einen Sonntag. Und es ist das 30. Mal, dass das Stadtteilarchiv Hamburg-Hamm aus diesem Anlass an den Ort einlädt. Dass jemand von uns persönlich vor Ort ist. Dass es eine Fortsetzung des Termins mit warmer Küche gibt.
Dieser 30. Termin ist ein guter Anlass, einen zeitlichen Schnitt zu setzen: 2026 ist das letzte Mal, zu dem ich am Ort zuverlässig anwesend sein will. Ich will wieder alle begrüßen, die da sind. Festliche Worte zum Termin werden aber Freunde aus der Hamburger Gemeinde der Arno Schmidt Leser sagen. Natürlich wollen das Stadtteilarchiv Hamburg-Hamm und ich selbst weiterhin örtlicher Ansprechpartner zu Arno Schmidt sein.
So gegen 11:30 Uhr werden wir dann zur Fortsetzung des Treffens wieder zum „Griechen“ gehen, – mit den Hungrigen unter den Gästen am Haus. Wie schon in den Jahren zuvor. Wieder auf Selbstzahler-Basis, versteht sich. „Der Grieche“ liegt in fußläufiger Entfernung vom Haus. Sein Innenbereich hat rund dreißig Sitzplätze. Die Preise sind moderat. „Der Grieche“ hieße besser „Die Griechin“. Wegen der Inhaberin und Chefin der Küche. Die Frau kocht selbst. Sie kann, was sie tut.
Genug der Worte: Wenn Sie möchten, dann sehen wir uns.
Besten Gruß – Wolfgang Zimmermann